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Das Berliner Technologie-Unternehmen SPM suchte ab 2000 einen Fimen-Standort und dediziert ein Objekt, was den Kriterien der aktuellen und Berlin an vielen Stellen nicht förderlichen Investoren-Architektur diametral entgegenstand – doch aber höchsten funktionalen und ästhetischen Ansprüchen genügen sollte.
Nach einer Vielzahl von Untersuchungen und Studien wurde schnell klar, dass in einer geplanten Nutzungsgröße von ca. 500 Arbeitsplätzen in Berlins Mitte das Angebot an Investoren-Lösungen zwar groß war, diese aber weder den funktionalen noch den ästhetischen Ansprüchen genügen konnten. Infolge wurde der Suchkreis auf atypische Angebote am Markt ausgedehnt.
Ende 2000 stellte Prof. Dr. Kahlfeldt einen Kontakt zwischen dem späteren Investor und Dr. Achim Grube von Vattenfall her und in Folge dieser Kontaktaufnahme wurde ein Evaluierungsprozess gestartet, in dessen Endergebnis der Standort Mauerstraße für eine Investitionsentscheidung präferiert wurde. In einem nächsten Schritt wurden die Machbarkeiten überprüft und in enger Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Kahlfeldt dafür Sorge getragen, dass die reichlich vorhandenen Restriktionen auf Grund der vorherigen Nutzung, der Kriegseinwirkungen und der modernen genehmigungsrelvanten Anforderungen auf ein Mindestmaß reduziert werden konnten und in Folge die Machbarkeit zu gewährleisten war.
Das Architekturbüro Hoyer, Schindele, Hirschmüller und Partner übernahmen dann die Entwurfsplanung und die gestalterische Leitung für das Bauvorhaben ewerk.
In gleicher Zeit erfolgte eine Kontaktaufnahme mit den Machern des Clubs durch einen Manager der SPM, dessen Bruder wiederum zu den Köpfen der Club-Crew gehörte und es wurde vereinbart, eventuelle Interessen sorgsam in den Transformationsprozess einzubinden. Ziel war es, die beiden wesentlichen historische Stränge emanzipiert in den Transformationsprozess einzubinden, wohlweislich das beide Entwicklungen nicht wieder aufgegriffen werden konnten, doch aber eine Entsprechung am Ort erfahren sollten. In der Zwischenzeit und bevor die Bautätigkeiten gestartet wurden, erfolgten einige hochwertige Events am Standort, wie die Verleihung des Art Directors Clubs, Levis präsentierte die neuen Engineering Produktlinien mit einem Konzert von Outcast oder NoUfos veranstalteten die bisher letzte Veranstaltung zur Loveparade.
Im Dezember 2003 wurde die SPM als Mutterunternehmen der investierenden Gesellschaft an die SAP verkauft. Innerhalb des Akquisitionsprozesses wurden die Investmentaktivitäten der SPM ausgegliedert, so dass das Vorhaben ewerk ohne Unterbrechung und funktionale Abstriche unabhängig von der SAP weitergeführt werden konnte.
Nach einer äußerst kooperativen Phase der Zusammenarbeit mit den genehmigenden Behörden in Berlin wurde Ende 2002 mit der ersten Bauphase, der Umsetzung der Gleichrichterstation der BVG für die Stromversorgung der U-Bahnlinien 2 und 6 unter der Friedrichstrasse begonnen. Auftragnehmer war hier die Firma MBN, die ihre Arbeiten Ende 2003 abschließen konnte.
Nach Abschluss dieser ersten Baumaßnahme wurde Anfang 2004 der Generalunternehmer-Vertrag mit der Firma Oevermann für den Umbau der Büro-Flächen abgeschlossen. Die anschließenden Baumaßnahmen reichten bis in den Sommer 2005. Zeitnah an den Abschluss der funktional begründeten Baumaßnahmen erfolgte eine Übernahme der Büroflächen durch die SAP und es wurde durch die ewerk GmbH, dem Betreiber der Eventflächen, zur Wiedereröffnung geladen.
Eine dritte Phase der Revitalisierung des Standortes startete noch im Sommer/Herbst 2005 und betrifft die Wohnhäuser in der Mauerstraße, die mit viel Aufwand bis zum Ende des zweiten Quartals 2006 abgewickelt werden.
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