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Nach Ende der Kampfhandlungen wurde auf Befehl der sowjetischen Stadtkommandantur vom Mai 1945 die Grundversorgung der Stadt wieder hergestellt und Reparaturarbeiten auch an den Energieversorgungsanlagen durchgeführt. Sukzessive konnten ab dem Spätsommer 1945 Bereiche im Stadtgebiet wieder mit Wasser, Gas und Elektrizität versorgt werden. Zur Versorgung der weitgehend zerstörten Innenstadt mit Elektrizität trugen auch wieder die Anlagen in der Mauerstraße bei.
Jedoch die volle Leistungsfähigkeit des Umspannwerkes wurde auch im Laufe der kommenden Jahre nie wieder erreicht und die vorhandenen und beschädigten Anlagen wurden entweder demontiert oder durch ergänzende Installationen verändert.
Beispielsweise wurden zur Heizwärme-Versorgung der DDR-Regierungsbauten innerhalb des gegenüber liegenden ehemaligen Reichsluftfahrtministeriums, dem damaligen Haus der Ministerien, durch das Heizkraftwerk Mitte große Steuerungsanlagen in diesem Gebäuden installiert. Nach der Wende war in diesem benachbarten Gebäudekomplex die Treuhandanstalt und nach Auflösung dieser das Bundesfinanzministerium untergebracht.
Eine weitergehende Ertüchtigung der Grundstücke verbot sich aus Sicht der DDR-Administration, da das Gelände nah an der Sektorengrenze und somit an den Sperranlagen und innerhalb des Grenzregimes der Staatsgrenze der DDR lag. Die Vorderfront ragt in den Grenzsicherungsbereich des ehemaligen Alliierten Grenzübergangs Checkpoint Charlie an der Friedrichstraße und die südliche Grundstückgrenze befand sich direkt an der Mauer auf der Zimmerstraße. Erschwerend für eine tendenziell öffentliche Nutzung kam hinzu, dass sich im Nachbargebäude an der Mauerstraße die Direktion der zentralen Devisenbeschaffung der DDR unter Leitung von Alexander Schalk Golodkowski befand.
Die Aufgaben zur Stromversorgung des Innenstadtbereiches endeten, als wesentliche Anlagen zur Stromversorgung 1973 final abgeschaltet wurden und nur Restfunktionalitäten, wie beispielsweise die Stromversorgung der U-Bahnlinie 5 weiter aufrechterhalten wurden.
In der Spätphase der Existenz der DDR wurden innerhalb der Programme zur Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik und zum Nachweis der Leistungsfähigkeit des Gesellschaftsmodells erhebliche Veränderungen in den Stadträumen geplant. Innerhalb der Planungen zur Umgestaltung der Hauptstadt der DDR spielte der Bereich Friedrichstraße eine übergeordnete Rolle und hier sollten unter anderem große Warenhäuser und ergänzende Angebote für die Konsumtion der Bevölkerung positioniert werden. Im Zusammenhang dieser Planungen wurden überprüfende Maßnahmen angestoßen, inwieweit die vorhanden Hallenkapazitäten der ehemaligen Centralstation und dem Umspannwerk am Standort Mauerstraße 80 für ein Zwischenlager der geplanten Kaufhäuser ertüchtigt werden könnten.
Die hierzu erarbeiten Lösungen waren weit gediehen und die entsprechend notwendigen Baumaßnahmen wurden in der Friedrichstraße Mitte der 80er Jahre begonnen. Diese Vorhaben endeten mit der Abwicklung der DDR, doch lag zu diesem Zeitpunkt bereits ein detailliertes Konzept zum Umbau des ehemaligen Umspannwerkes vor.
Gleichzeitig zu diesen Planungen begann in den späten 80ern auch die Wiederentdeckung dieses Areals. In Folge dessen wurde der Komplex noch zu DDR-Zeiten 1987 unter Denkmalschutz gestellt. Auch inszenierte die kreative Szene Ost-Berlins erste Installationen und auch Mode-Shootings, die in einer der späteren DDR-Ausgaben der führenden Modezeitschrift „Sybille“ veröffentlicht wurden.
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